


Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt fordern die Förderung einer wirksamen Asylaussenpolitik verbunden mit einer verstärkten Zusammenarbeit auf der Basis des Abkommens von Dublin. Anerkannte Asylbewerber sollen verstärkt integriert werden. Die Einbürgerung soll als reiner Verwaltungsakt verstanden werden.
Humane und konsequente Asylpolitik
Wir stehen hinter der humanen, aber konsequenten Asylpolitik des Bundes. Die Asylpolitik im 20. Jahrhundert war kein Ruhmesblatt. Mancherorts führte das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen zu Problemen. Demgegenüber war und ist die Schweiz, insbesondere die Wirtschaft der Schweiz, auf die Zuwanderung angewiesen.
Massnahmen zur Hilfe vor Ort
Wir sind der Ansicht, dass Massnahmen wirtschaftlicher Art und zur Verbesserung der Menschenrechtssituation in den Herkunftsstaaten der Flüchtlinge nötig sind. Deshalb ist eine wirksame Asylaussenpolitik voranzutreiben. Die Hilfe vor Ort muss intensiviert werden.
Leistungsorientiertes Angebot für anerkannte Asylbewerber
Für anerkannte Asylbewerber muss ein leistungsorientiertes Angebot im Bereich Berufsbildung und Sprachkurse eingerichtet werden. Ebenfalls müssen sie mit unserer Kultur vertraut gemacht werden. So wird deren Integration gefördert.
Einbürgerungsverfahren als Verwaltungsakt
Im Einbürgerungsverfahren muss die Rechtsgleichheit stets gewährleistet sein. Die Kriterien der Einbürgerung sind vom Souverän festzulegen. Das Einbürgerungsverfahren muss ein reiner Verwaltungsakt sein.
Erleichterte Einbürgerung ja, Wahl- und Stimmrecht nein
Wir befürworten die erleichterte Einbürgerung gut integrierter Ausländer. Das Wahl- und Stimmrecht für Ausländer lehnen wir ab.