Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt fordern die Einhaltung des Generationenvertrages. Die Sozialwerke müssen finanziell tragbar bleiben. Deshalb soll das Rentenalter flexibilisiert werden und sich an die Lebenserwartung anpassen.

Sozialsystem als angemessener Schutz
Das System der sozialen Sicherheit dient der Existenzsicherung und der Sicherstellung des finanziellen Handlungsspielraums jedes Menschen. Namentlich hat es die Aufgabe, den Betroffenen in Fällen wie Krankheit, Unfall, Invalidität, Arbeitslosigkeit, Alter oder Tod einen angemessenen Schutz zu garantieren.

Förderung der Eigenverantwortung
Wir anerkennen die Bedeutung von staatlicher Sozialpolitik. Wir erachten es aber als wichtig, dass die private Vorsorge gefördert wird. Eigenverantwortung steht dabei im Zentrum.

Periodische Überprüfung des Rentenalters
Die Sozialwerke müssen auch für die kommenden Generationen tragbar sein. Wir lehnen einen weiteren Ausbau der AHV ab. Sie muss effizienter gestaltet werden. Das Rentenalter muss periodisch der steigenden Lebenserwartung angepasst werden, um der demographischen Entwicklung der Schweizer Bevölkerung Rechnung zu tragen.

Sozialhilfe als Existenzsicherung
Die Sozialhilfe muss die Existenzsicherung für in Not geratene Menschen gewährleisten. Sozialhilfeleistungen des Staates sind nur an diejenigen Menschen zu leisten, die wirklich darauf angewiesen sind. Die Erforderlichkeit der einzelnen Sozialhilfeleistungen ist periodisch zu überprüfen. Für Sozialhilfebezüger müssen vermehrt Anreize geschaffen werden, sich selbst zu versorgen.

Einhaltung des Generationenvertrages
Der unfreiwillige Generationenvertrag ist ein wichtiger Grundpfeiler unseres Sozialstaates. Dieser Vertrag, in den man nicht kraft Zustimmung, sondern per Geburt eintritt, ist einzuhalten.