Ja zur Unternehmenssteuerreform II, Nein zur Kampfjet-Initiative

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) haben an einer gut besuchten Mitgliederversammlung einstimmig folgende Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 24. Februar 2008 gefasst:

JA zur Unternehmenssteuerreform II

NEIN zur Initiative „gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten“

 

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt liessen sich zuerst ausführlich von ihrem Vorstandsmitglied Céline Jundt, Ökonomin und angehende Steuerexpertin, über die Unternehmenssteuerreform II informieren. Vor allem die mit der Unternehmenssteuerreform II verbundene Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung von Gewinnen aus Kapitalgesellschaften war der Hauptgrund für die deutliche Zustimmung. Die doppelte Besteuerung von Gewinnen aus Kapitalgesellschaften auf Ebene Gesellschaft sowie auf Ebene Aktionär bereitet nämlich unternehmerisch tätigen Personen viele Schwierigkeiten: So wird dadurch etwa der Verkauf von Gesellschaften im Rahmen einer Nachfolgeregelung erschwert. Der Abbau dieser steuerlichen Hindernisse führt dazu, dass mehr Mittel für Investitionen in Unternehmen und damit in Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

 

Weiter haben die Jungfreisinnigen über die Kampfjetlärm-Initiative diskutiert. Alle Mitglieder hielten nichts von dieser Initiative. Da die Schweizer Luftwaffe in der Schweiz zum Einsatz kommt (zum Beispiel während Grossveranstaltungen), muss sie auch in der Schweiz trainieren. Mit der Annahme der Initiative würde das Lärmproblem nicht gelöst, sondern nur verlagert. Die Luftwaffe ist heute bereits daran, die Lärmbelastung der Bevölkerung laufend zu reduzieren, etwa durch vermehrten Einsatz von Simulatoren.     

Von: Nicolas Flückiger