Jungfreisinnige Basel-Stadt erteilen dem Regierungsrat eine Lektion!

Heute, am 19. September 2009, läuft die Frist für den Regierungsrat ab, um den Anzug von Tobit Schäfer und Konsorten betreffend Aufnahme eines Faches "Politik, Wirtschaft und Recht" in den obligatorischen Schulunterricht (07.5148) zu beantworten. Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt organisierten aus diesem Anlass am Nachmittag auf dem Marktplatz eine exemplarische Staatskunde-Lektion und zeigen so dem Regierungsrat, was sie von ihm fordern: Sie verlangen, dass sich die Basler Regierung auf interkantonalen Ebene dafür einsetzt, dass obligatorische Staatskunde im deutschschweizer Lehrplan 21 fest verankert wird.

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Am 19. September 2007 überwies der Grosse Rat einen Anzug von Tobit Schäfer (SP) mit dem Titel „Aufnahme eines Faches "Politik, Wirtschaft und Recht" in den obligatorischen Schulunterricht“. Darin bittet er den Regierungsrat zu prüfen, ob ein eigenständiges Fach „Politik, Wirtschaft und Recht“ eingeführt werden kann, welches beförderungsrelevant sein soll.

 

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt unterstützten diesen Vorstoss von Beginn weg und bedauern sehr, dass der Regierungsrat dieses Anliegen nicht für genügend wichtig erachtet, um es innert Frist zu beantworten.

 

Sie fordern den Regierungsrat auf, sich nicht hinter dem Argument zu verstecken, dass die Realisierung dieses Anliegens aufgrund der derzeitigen Bestrebungen, einen deutschschweizer Lehrplan zu vereinbaren, nicht möglich ist. Vielmehr verlangen die Jungfreisinnigen, dass sich die Basler Regierung auf interkantonaler Ebene entschlossen dafür einsetzt, in diesem Lehrplan 21 obligatorische Staatskunde zu verankern und zwar in einer genügend konkreten Art und Weise, dass kein Schüler unser Bildungssystem mehr durchlaufen kann, ohne über die Funktionsweise unseres demokratischen Staates aufgeklärt worden zu sein.

Von: Luca Urgese