Jungfreisinnige begrüssen Einsatz des Regierungsrates auf interkantonaler Ebene – jetzt folgt der Druck in anderen Kantonen

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) sind erfreut darüber, dass die Basler Regierung sich bei den Erziehungsdirektoren der anderen deutschschweizer Kantone für eine bessere Verankerung der obligatorischen Staatskunde einsetzen möchte. Sie nehmen dieses Versprechen ernst und setzen sich nun bei ihren nationalen Parteikollegen dafür ein, dass auch in anderen Kantonen der Druck dafür steigt, die Staatskunde im Lehrplan 21 besser zu verankern. Die geplante Volksinitiative wird vorerst zurückgestellt.

Wie die Basler Regierung in ihrer Antwort auf einen von den Jungfreisinnigen von Beginn weg unterstützten Anzug von Tobit Schäfer schreibt, wird sie sich bei der Erarbeitung des deutschschweizer Lehrplans 21 dafür einsetzen, dass die Bereiche Politik und Wirtschaft genügend verankert werden.

 

Die Jungfreisinnigen freuen sich, dass die Regierung die grosse Bedeutung der politischen Bildung unserer Jugend erkannt hat. Nun gilt es, dem Antrag der Basler Regierung zum Durchbruch zu verhelfen.

 

Wie das Beispiel des Kantons Aargau zeigt, wo die Junge FDP diese Woche die letzten notwendigen Unterschriften zu einer Volksinitiative für die Einführung von Staatskunde-Unterricht gesammelt haben, ist die politische Bildung auch in anderen Kantonen ein grosses Anliegen.

 

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt werden sich nun darum bei ihren Kolleginnen und Kollegen in den anderen Kantonen dafür einsetzen, dass auch in ihren Kantonen der Druck auf die zuständigen Regierungen steigt.

 

Mit diesem Vorgehen soll dem Antrag der Basler Regierung zum Erfolg verholfen werden, damit in Zukunft jede Schülerin und jeder Schüler in unserem Land über die Politik in Bund und Kantonen unterrichtet wird.

 

Vorerst zurückgestellt wird die geplante Volksinitiative. Die Jungfreisinnigen wollen keinen kantonalen Alleingang um jeden Preis. Die Vorbereitungsarbeiten sind aber so weit vorangeschritten, dass die Initiative jederzeit innerhalb von wenigen Tagen lanciert werden könnte, falls die Verankerung im Lehrplan 21 nicht gelingt.

Von: Luca Urgese