20 Jungfreisinnige wollen Sitze im Grossen Rat erstürmen!

Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) haben an ihrer Medienkonferenz ihren Wahlkampf 2008 vorgestellt. Dieser steht unter dem Motto „Die Sesselstürmer“. Symbolisch dafür werden sie während ihren Wahlkampfveranstaltungen von einem Sessel begleitet. Zwanzig Kandidatinnen und Kandidaten sind auf der Liste 1 der Basler FDP vertreten. Sie fordern eine Chance, sich für Basel einzusetzen und wollen einen Grossrats-Sessel erstürmen.

Die erklärten Ziele der Jungfreisinngen Basel-Stadt sind, ihren Sitz im Grossen Rat zu verteidigen (Emmanuel Ullmann) und in jedem Wahlkreis mindestens einen Kandidaten in eine gute Position zum Nachrücken zu bringen. Dabei konzentrieren sie sich auf drei Kernthemen mit jeweils drei Forderungen:

 

Liberalisierte Öffnungszeiten

Das erste Kernthema der Jungfreisinngen behandelt die Liberalisierung der Öffnungszeiten. Sie streben eine Erweiterung der Ladenöffnungszeiten an Werktagen bis 22:00 Uhr, eine entsprechende Entlöhnung der Arbeitnehmer und eine Angleichung der Öffnungszeiten für Gaststätten zwischen Heuwaage und Hauptpost.

 

Stadtentwicklung

Das zweite Hauptanliegen betrifft eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung für mehr Lebensqualität. Die Jungfreisinnigen stehen ein für weniger Verkehr durch die Innenstadt, eine echte Fussgängerzone, die Finanzierung eines Anti-Littering-Teams und einen Bahnanschluss vom Bahnhof SBB zum EuroAirport ein.

 

Jugendfinanzen

Als drittes wollen die Jungfreisinnigen die Verbesserung der finanziellen Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreichen. Sie fordern eine frühzeitige und umfassende Prävention und Beratung, um eine Verschuldung der Jugend zu verhindern, neue Konzepte zur Studiums- und Weiterbildungsfinanzierung und weniger Hürden für Jungunternehmen.

Von: Luca Urgese