06.07.07
Sozialpolitik
60 Jahre AHV – Happy Birthday!
Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) und Basel-Landschaft (JFBL) organisieren anlässlich des 60. Jubiläums der AHV am Freitag, 6. Juli 2007, eine Standaktion in der Basler Innenstadt. Sie wollen damit die Bevölkerung auf die Probleme der Altersvorsorge aufmerksam machen. Je nach Alter erhalten die Passanten unterschiedlich grosse Kuchenstücke. Damit wird die fehlende Generationengerechtigkeit der AHV demonstriert.
Am 6. Juli 1947, also genau an diesem Freitag vor 60 Jahren, hat die Schweizer Bevölkerung Ja zur AHV gesagt. Bis heute hat sich nicht nur die AHV, sondern auch ihr Umfeld massiv verändert. Die Leistungen und die Prämien sind stark gestiegen. Auch die Bevölkerungsstruktur hat sich verändert. Die Lebenserwartung steigt und die Geburtenrate ist tendenziell abnehmend. So wird es auch in Zukunft weniger Beitragszahlende und immer mehr Rentenbeziehende geben. Ursprünglich kamen auf einen Rentner acht Erwerbstätige. Von diesen acht werden in ein paar Jahrzehnten noch zwei übrig sein.
Diese momentane Situation ist für die jüngere Generation absolut ungerecht. Deshalb werden die Jungfreisinnigen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft anlässlich des 60. Geburtstages der AHV die Bevölkerung mit einer Standaktion für diese Problematik sensibilisieren. Diese Aktion ist Teil einer nationalen Kampagne der Jungfreisinnigen Schweiz. So werden die Jungfreisinnigen am 6. Juli 2007 in weiteren acht Schweizer Städten mit derartigen Aktionen präsent sein.
Die Jungfreisinnigen haben verschiedene Lösungen erarbeitet, wie die Generationengerechtigkeit bei der AHV besser gewährleistet werden kann. So verlangen sie, dass langfristig durch ein im Gesetz festgeschriebenes Verhältnis von einem Rentner auf mindestens vier Beitragszahlende die Frage des Rentenalters entpolitisiert wird. Das Rentenalter würde so an den Altersquotienten (= Anzahl RenterInnen pro erwerbsfähige Person) gekoppelt und regelmässig überprüft werden. Weiter fordern sie die Schaffung eines separaten AHV-Fonds zur Erhöhung der Transparenz.
Dafür setzen sich auch die Nationalratskandidatinnen und –kandidaten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt und Basel-Landschaft ein, welche in beiden Kantonen auf der LISTE 6 kandidieren.
