Schuldentilgung – eine sehr gute Idee

Die Idee dem aus dem rot-grünen Lager, eine Solidaritätsstiftung mit dem Nationalbankgold (bzw. Teilen davon) zu betreiben, mag zwar aus humanitärer Sicht durchaus vertretbar und sinnvoll sein, jedoch aus ökonomischer Sicht ist bei einer Verschuldung von mehr als drei Milliarden Franken Schuldenabbau angesagt.

Die Basler Linken werden zwar sagen, dass diese Schulden zumeist von bürgerlichen Regierungen kommen. Das ist an dieser Stelle aber irrelevant. Egal, wer diese Schulden verursacht hat, es bleibt heute an uns hängen, diese zu tilgen. Dazu kommt, dass in unserem Land staatliche humanitäre Hilfe in der Kompetenz des Bundes ist, ein Kanton sollte also nicht auch noch hier Geld rausschmeissen müssen.

Deshalb der Aufruf an jede Grossrätin und jeden Grossrat, bitte unterstützen sie diese Idee nicht – unserer Jugend zuliebe, welche sonst noch jahrzehntelang an unseren Schulden zu knabbern hat.

Leserbrief von JFBS-Präsident Tobias D. Fischer in der Basler Zeitung vom 17.6.2005