06.02.10
Abstimmungen, Sozialpolitik
Nacht der Rentenlöcher: Rentenlöcher schlagen zu!
Nun trifft ein, was das Jugendkomitee „Rentenloch-verhindern“ vorausgesagt hat: Das Rentenloch schlägt zu. In der Stadt Basel sind in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar überall Rentenlöcher aufgetaucht. Bevorzugt haben sie sich in Autoscheiben eingefressen. Die Lösung? Ein JA am 7. März verhindert das Rentendebakel!
Ein Rentenloch entsteht, wenn der Umwandlungssatz der zweiten Säule weiterhin zu hoch bleibt. Der Sinn der zweiten Säule ist es, dass jeder für sich selbst Geld anspart und daraus die Rente bis zum Lebensende finanzieren kann. In Anbetracht der stetig steigenden Lebenserwartung und der massiv gesunkenen Kapitalerträge ist der momentane Umwandlungssatz zu hoch. Wenn mehr ausbezahlt wird, als im Vorrat eines Versicherten existiert, entsteht ein Loch in der Pensionskasse, eben ein Rentenloch. Dieses müssen die Aktiven und dann vor allem die nachfolgende Generation bezahlen. Das ist systemwidrig und ungerecht.
Nun trifft ein, was die Politiker von Jungfreisinn, JCVP, JSVP und jungen Grünliberalen seit längerem befürchten. Das Rentenloch schlägt zu, und zwar massiv. In der Nacht vom 5. auf den 6. Februar wurden in diversen Schweizer Städten Rentenlöcher gefunden. Vor allem auf Autoscheiben, Schaufenstern und weiteren durchsichtigen Flächen haben sich die Löcher eingefressen.
Die Botschaft ist klar: Das Rentenloch schlägt schneller zu, als wir denken! Nur mit einem JA am 7. März können wir alle das Rentenloch verhindern und mithelfen, dass nicht die junge Generation für die Schieflage der 2. Säule bezahlen muss. Auch die Linken und Gewerkschaften sollten sich die Rentenlöcher genau betrachten und überlegen, dass hier die junge Generation blechen muss!