Vernehmlassung öV-Programm: Jungfreisinnige fordern schnelleres Vorgehen bei S-Bahn

In ihrer Vernehmlassungsantwort zum öV-Programm 2010-2013 fordern die Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) den Regierungsrat auf, den Ausbau des regionalen Angebotes schneller voranzutreiben, als im Programm vorgesehen. Weiter kritisieren sie die überhöhten Einzelbillettpreise und fordern, dass an den Billettautomaten in Zukunft auch mit Banknoten bezahlt werden können soll. Schliesslich soll der Uni-Standort Bahnhof besser mit dem Kollegienhaus verbunden werden.

Der Basler Regierungsrat sieht im öV-Programm ein Angebotskonzept für den Zeithorizont 2020-2030 vor, dessen Ziel ein Viertelstundentakt Basel-Liestal ist. Nach Ansicht der JFBS besteht in diesem Bereich jedoch erheblicher Nachholbedarf, sodass mit Verbesserungen nicht bis 2030 zugewartet werden kann.

 

Während der Verkauf der U-Abos positiv zu beurteilen ist, kritisieren die Jungfreisinnigen die überhöhten Einzelbilletpreise. Sie erachten einen Billettpreis von CHF 3.- für eine simple Fahrt eines Erwachsenen als unverhältnismässig hoch. Sie fordern eine entsprechende Anpassung. Auch soll es in Zukunft möglich werden, an den Billettautomaten mit Banknoten zu bezahlen. Dies ist heute nur an wenigen Orten möglich. Jedoch kommt es häufig vor, dass man nicht über das nötige Kleingeld verfügt und mit einer 10er-Note bezahlen möchte.

 

Schliesslich fordern die Jungfreisinnigen, dass die Verbindung zwischen dem Kollegienhaus der Universität und dem Standort Bahnhof verbessert wird. Dies beispielsweise mit einer entsprechenden Verlängerung der Buslinie 30.

Von: Luca Urgese